von Paul Johann Anselm Feuerbach (1775-1833) steht als pdf-Datei zum Download bereit.
In Richard Krafft-Ebings Psychopathia sexualis (EA: Stuttgart 1886) erscheint Bichel als Lustmörder und hat über diese Station Eingang in die neuere Diskussion gefunden. Die Fassung von Willibald Alexis findet sich im 4. Band des Neuen Pitaval (1843, neben Pfarrer Riembauer und Magister Tinius).
Quelle:
Aktenmäßige Darstellung merkwürdiger Verbrechen von Anselm Ritter von Feuerbach. Dritte unveränderte Auflage. (Einzig vollständige Original-Ausgabe.) Mit einer Einleitung von Dr. C. J. A. Mittermaier. Frankfurt a. M.: Georg Friedrich Heyer’s Verlag 1849, S. 43 – 56.
Erstdruck:
Merkwürdige Rechtsfälle vorgetragen und herausgegeben von Paul Joh. Anselm Feuerbach. 2 Bde. Giessen: Tasché und Müller 1808/11, Bd. 2, S. 1 – 30.
Aus der “Vorrede zur 2. Auflage” (datiert vom 22. Juli 1827):
“Die zu Giessen bei Gottgetreu Müller, unter dem Titel Merkwürdige Criminalrechtsfälle, Thl. I. 1808. Thl. II. 1811 erschienene Sammlung von Rechtsgutachten, hatte sich von Seiten des Publicums so besonderer Gunst zu erfreuen, daß sie nicht nur in dem Studirzimmer der Gelehrten, sondern auch hier und da sogar in den Boudoirs der eleganten Lesewelt willkommene Aufnahme fand […]. In beiden Theilen der “merkwürdigen Criminalrechtsfälle” vermochte der Verf. nicht mehr zu geben, als ein Aggregat von Amtsarbeiten aus dem Kreise seines damaligen Berufs als geheimer Referendär des Justiz-Ministerii, in welchem einzelne Strafrechtssachen blos in Bezug auf das Königliche Begnadigungsrecht folglich nur dann zur Beurtheilung kamen, wenn ein Gericht auf Todesstrafe erkannt oder ein zu andern Strafen verurtheilter Verbrecher um Nachlaß oder Minderung gebeten hatte” (S. III f.).
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