Durcheinander

Klaus Bonn bespricht in Literaturkritik.de drei Neuerscheinungen von Antal Szerb und spannt dabei den Bogen von Cagliostro ("Prototyp des Hochstaplers") zur "Geistlosigkeit, die in heutiger Zeit überwiegend durch die Fernsehkanäle geistert und geschürt wird". Nahezu gleichzeitig veröffentlicht Brigitte Kleine ihre 3Sat-Gedanken zum Bankraub und erinnert an die Brüder Franz und Erich Sass, die sich "1929 durch einen Tunnel in eine Berliner Bank" gebohrt hätten, so daß die Polizei "nur noch zum Staunen" gekommen sei. Entgangen ist Frau Kleine, daß die Brüder Sass langjährige Zuchthausstrafen verbüßten und schließlich von den Nazis liquidiert wurden. Bankräuber müssen bekanntlich nichts mehr fürchten, als von den Medien zu "Stars" gemacht zu werden. (Und der Blogger von vabanque wundert sich über den merkwürdigen "Dreh beim 3sat-Beitrag zum Thema Bankraub".)


Verwandte Artikel:

  1. Bankraub
  2. Bankraub und Serienmord
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Kriminalität/Strafverfolgung, Medien und getagged , , , . Bookmarken: Permanent-Link. Kommentieren oder ein Trackback hinterlassen: Trackback-URL.

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt.

Du kannst diese HTML Tags und Attribute verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>