Da kündigt sich eine Renaissance an: Dieter Paul Rudolph veröffentlicht in seiner Criminalbibliothek
zwei Kriminalromane von Wulffen: Die Kraft des Michael Argobast (1917) und Der Mann mit den sieben Masken (1917). Näheres zu Wulffens Produktion findet man hier:
- Jörg Schönert, Bilder vom ‘Verbrechermenschen’ in den rechtskulturellen Diskursen um 1900: Zum Erzählen über Kriminalität und zum Status kriminologischen Wissens, in Erzählte Kriminalität. Zur Typologie und Funktion von narrativen Darstellungen in Strafrechtspflege, Publizistik und Literatur zwischen 1770 und 1920. Vorträge zu einem interdisziplinären Kolloquium. Hg. von Jörg Schönert, Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur, Bd. 27, Tübingen, Niemeyer 1991, pp. 497–534.
- Claus-Michael Ort, “Du bist ein Schelm geworden – ich Poet”! Zur Konstruktion literarischen und kriminologischen Wissens über ‘Verbrechen’ und ‘Kunst’ in der Frühen Moderne, in Weltentwürfe in Literatur und Medien. Phantastische Wirklichkeiten – realistische Imaginationen. Festschrift für Marianne Wünsch, hg. von Hans Krah und C.-M. O., Kiel, Ludwig 2002, pp. 211–34.
- Klaus Bartels, Eisenbahnattentäter als Sexualverbrecher. Über Konfabulation im kriminologischen Diskurs, Kriminologisches Journal 38:3 (2006), pp. 162–79.
Und nach allem, was ich gehört habe, ensteht in Hamburg z. Zt. eine (literaturwissenschaftliche) Dissertation zu Wulffen. Renaissance eben. Und zur Feier des Tages gibt es hier den Ausschnitt “Mordlust” aus Wulffens Sexualverbrecher von 1928.
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