Monatliches Archiv: Juni 2007

“Maler und Mörder”

Wenn ein Thema schon vollständig abgenudelt ist, dann alliteriert sich unser aller Lieblingsrecycler doch noch zu einem letzten Höhepunkt: “Killerkunst” war gestern und heute verdaddelt man die wahnhaft ‘provokante’ These, daß Graf Dracula “das Böse aus dem Osten” symbolisiere. Kongenial auf den Schirm geplaudert von Boris-Karloff-Look-Alike Dieter Moor.

Veröffentlicht in Kriminalität/Strafverfolgung, Medien | Getagged , , | Kommentieren

Serienkiller-Rezension

Todd Herzog rezensiert David Schmid: Natural Born Celebrities. Serial Killers in American Culture. Chicago: The University of Chicago Press 2005. In IASL online, Kriminalität und Medien.

Veröffentlicht in Forschung, Kriminalliteratur | Getagged , , | Kommentieren

Das Indizienparadigma produziert den Serienkiller

Erhellend: Stefan Höltgen über Jed Rubenfeld: The Interpretation of Murder (2006, dt. 2007) in Literaturkritik.de. PS: Irgendwann muß untersucht werden, wie es dem Serienkiller am Ende des 19. Jahrhunderts gelingen konnte, die Giftmörderin von ihrem Spitzenplatz zu verdrängen. Daß das Indizienparadigma, das auf Zeichen, ihre Urheber und ihre ‘intertextuellen’ Bezüge setzt, dabei eine wesentliche Rolle [...]

Veröffentlicht in Forschung, Kriminalität/Strafverfolgung, Kriminalliteratur | Getagged , , | Kommentieren

Preisrätsel, Nachtrag

Otto Soyka: Das Glück der Edith Hilge. Kriminalroman. München, Berlin und Wien: Neue Deutsche Verlagsgesellschaft 1914. (= Sonder-Abdruck aus “Zeit im Bild”. Moderne illustrierte Wochenschrift. 4. bis 6. Auflage.) Der Fortsetzungsabdruck des Romans in der Zeit im Bild im 2. und 3. Quartal 1913 war mit einem Preisrätsel verbunden, das mit 100.000 Mark dotiert war. [...]

Veröffentlicht in Kriminalliteratur, Literaturgeschichte | Getagged , , , , , , , , , | 2 Kommentare

Plotkosten

David Markson: The Last Novel, 2007, Eur(D) 12,95. Horst Eckert: Königsallee. Kriminalroman, 2007, Eur(D) 18,90. Kein Vergleich. (Obwohl: das Abschicken oder Nicht-Abschicken einer Bestellung als Anlaß zur Überlegung, ob, ggf. warum, Krimi notwendig ein autoritäres Genre ist: im Verhältnis von Plot und Präsentation, Discours und Histoire(s) — andernorts, zur anderen Zeit. Quatsch: selbstverständlich ist das [...]

Veröffentlicht in Kriminalliteratur, Literatur | Getagged , , | Kommentieren

“Serial Killer Fiction”

von David Schmid bei crimeculture.com (direkter Link). Vgl. David Schmid: Natural born celebrities: Serial killers in American Culture. Chicago, IL: University of Chicago Press 2005 (die Rezension von Todd Herzog bei IASL online wird demnächst veröffentlicht). Und bei der Gelegenheit ebd.: Clare Clarke: “Reading the City and Identity” (2005).

Veröffentlicht in Forschung, Kriminalliteratur, Medien | Getagged , , , | Kommentieren

Journal of Criminal Justice and Popular Culture

Volume 14 Issue 1 (2007) — Special Issue — Guest Edited by Steven M. Chermak Beyond the Requisites: Alternative Starting Points in the Study of Media Effects and Youth Violence Michelle Brown Youth Gangs in the Print Media Finn-Aage Esbensen,Karin E. Tusinski Does “Special” Mean Young, White and Female? Deconstructing the Meaning of “Special” in [...]

Veröffentlicht in Forschung, Kriminalität/Strafverfolgung, Kriminologie, Medien | Getagged , , | Kommentieren

Benjamin, Poe, Paris, Detektiv

just erschienen: Salzani, Carlo: The City as Crime Scene: Walter Benjamin and the Traces of the Detective. In: New German Critique 2007, Heft 100 (S. 165 – 188). Überblick: (1) Benjamins quasi-soziologische Rekonstruktion der Entstehung und der Entwicklung der detective story im 19. Jahrhundert als phantasmagoric description of the city. (2) Die Furcht der/vor den [...]

Veröffentlicht in Forschung, Kriminalliteratur | Getagged , , , | Kommentieren

Schönen Dank auch!

Adolph Müllners Krisentext (s. hier und hier) Der Kaliber (1828) ist online: bei Alte-Krimis. (S. übrigens Freud: Zur Psychpathologie des Alltagslebens, 1901.)

Veröffentlicht in Kriminalliteratur, Literaturgeschichte | Getagged | Kommentieren

Eisenbahn-Unterhaltungen

“Die Berliner-Gerichtszeitung erscheint wöchentlich dreimal, mit vielen Beilagen. Sie verbindet mit ihrem Hauptzwecke, in populärer Weise Rechts- und Gesetzeskenntniß zu vermitteln, die Aufgabe, zugleich ein Unterhaltungsblatt für den Leser zu sein. [...] Eine besondere Sorgfalt widmet die Berliner Gerichts-Zeitung neben diesem reichhaltigen Inhalte auch noch der belletristischen Unterhaltung, indem sie in einem fortlaufenden Feuilleton die [...]

Veröffentlicht in Kriminalität/Strafverfolgung, Kriminalliteratur | Getagged , , , , | Kommentieren