
Aus Alfred Döblin: Die beiden Freundinnen und ihr Giftmord. Berlin: Die Schmiede 1924. “Momente zynischer Entspannung” (ebd.) — den Herren dpr und Menke gewidmet. (Dazu paßt nun ausgesprochen das Virginia-Woolf-Zitat, mit dem Rüdiger Dingemann (Grüße!) seinen heutigen Medienticker eröffnet: “Frauen waren jahrhundertelang ein Vergrößerungsspiegel, der es den Männern ermöglichte, sich selbst in doppelter Lebensgröße zu sehen“.)
3 Comments
Dem Herrn Menke und mir geht es ja um Krimi und Humor. Sie werden nicht behaupten wollen, Döblin sei ein Krimiautor gewesen! Gleichwohl ein lustiger Vogel; manchmal. Aber das interessiert Sie natürlich nicht. SIE gehen ja zum Lachen in den Gerichtssaal.
bye
dpr
als ob die “Kernbedeutung: die Konstruktion durch Destruktion” auf den Krimi beschränkt wäre. Im Gegenteil — genau da könnten die Leut’ bei Döblin lernen.
Beste Grüße!
Da haben Sie natürlich Recht… ich empfehle zum Einstieg “Die Ermordung einer Butterblume”.
bye
dpr