Mordlust: Mordforschung

Offenkundig habe ich auf dieses Werk aus dem Jahr 2007 noch nicht hingewiesen:

Dietrich von Engelhardt and Manfred Oehmichen (Hg.): Der “Mord.” Darstellung und Deutung in den Wissenschaften und Künsten. (Rechtsmedizinische Forschungsergebnisse) Lübeck: Schmidt-Römhild, 2007. Verlagsanzeige.

Außerdem gibt es zu der Tagung, die offenkundig dokumentiert wird, noch eine Website bei der Hansestadt Lübeck: “Internationales Symposium zum Thema ‘Mord’“:

“Die Vorträge decken ein Spektrum ab, das die Erscheinung des Mordes von der empirischen Sicht des Psychiaters und Gerichtsmediziners ausgehend bis hin zu seinen symbolischen Interpretationen in den Künsten und der Literatur behandelt. / Die Ernsthaftigkeit des Themas soll durch diese umfassende Sicht keineswegs verdeckt werden. Im Gegenteil: seine Allgegenwart fordert geradezu die Aufgabe einer eindimensional kriminalistisch-kriminologischen Sicht und Öffnung der Betrachtung in Richtung der Geisteswissenschaften. Dieser interdisziplinären Arbeit ist der Arbeitskreis „Psychopathologie, Kunst und Literatur“ als Zusammenschluss von rund 70 Wissenschaftlern der verschiedensten Fachrichtungen seit nunmehr drei Jahrzehnten verpflichtet. Frühere Tagungsthemen waren beispielsweise Melancholie, Ekel, Neid und Alter. Die Ergebnisse werden jeweils in Tagungsbänden dokumentiert.” (Schrullig, daß hier die Ernsthaftigkeit in Frage steht, wenn man einmal nicht aus medizinischer Sicht über das Umbringen sprechen will, als wären die Ärzte die einzigen … )

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