weil man in der Süddeutschen wieder vom ‘geborenen Verbrecher’ lesen kann (wenn auch in der genforscherischen Neueinkleidung), sei hier (zum zweiten Mal) auf eine Neuerscheinung hingewiesen, die ich mit viel Gewinn gelesen habe, ohne daß ich mich jetzt als Hirnexperten bezeichnen möchte.
Stefan Krauth: Die Hirnforschung und der gefährliche Mensch. Über die Gefahren einer Neuauflage der biologischen Kriminologie. Münster: Westfälisches Dampfboot 2008.
Bei Krauth geht es, manches Mal sehr eklektisch, um den vitiösen Zirkel, in dem der Hirndiskurs die gefährlichen Menschen, um die er sich dann kümmert, erst produziert — und dabei ins 19. Jahrhundert zurückfällt.
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