Jo Reichertz und Manfred Schneider (Hrsg.): Sozialgeschichte des Geständnisses. Zum Wandel der Geständniskultur. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2007.
Aus der Verlagsanzeige: “Der Band zeichnet die Sozialgeschichte des Geständnisses nach. Ausgegangen wird von der These, dass sich ein Geständnis nicht aus selbstverständlichen Gründen herleiten lässt, sondern auf komplexen Voraussetzungen beruht. Auf Seiten des einer Straftat Beschuldigten stellt sich nämlich die Frage, weshalb er einen Sachverhalt einräumen soll, die u.U. sehr schwerwiegende Folgen für ihn hat. Auf Seiten der Vernehmer entsteht das Problem, wie bei einer Vernehmung ohne Zwangsmittel Gesprächsbereitschaft hergestellt werden kann”. Die Texte des Bandes sind mindestens teilweise zugänglich über Springerlink.
Und früher schon ist erschienen: Michael Niehaus: Das Verhör. Geschichte – Theorie – Fiktion. (Literatur und Recht) München: Fink 2003. Ausführlich rezensiert von Peter Becker bei IASL online.
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