Vera Nünning (Hg.): Der amerikanische und britische Kriminalroman: Genres – Entwicklungen – Modellinterpretationen. (WVT-Handbuch zum literaturwissenschaftlichen Studium, Bd. 11). Trier: WVT 2008.
Verlagsanzeige: “Die Hochkonjunktur von Krimis zeugt von der Weiterentwicklung des Kriminalromans zur ‚gehobenen’ Literatur: Krimis sind zum ernstzunehmenden Gegenstand literaturwissenschaftlicher Betrachtung geworden. Dies ist auf die Komplexität von vielen Kriminalromanen der Gegenwart zurückzuführen, die sich in der Ausdifferenzierung in unterschiedliche Subgattungen ebenso manifestiert wie in den vielfältigen Funktionen, die diese übernehmen können. Zugleich erfreuen sich die zeitgenössischen, in den letzten Jahren erschienenen Werke zwar großer Beliebtheit, sind in der Forschung aber bislang nur unzureichend berücksichtigt worden. [...] erstens werden die wichtigsten Genres und Strömungen charakterisiert — zweitens wird das Werk bedeutender Autoren kurz vorgestellt — drittens werden Modellinterpretationen zu repräsentativen Werken vorgelegt”. Inhaltsverzeichnis (PDF via d-nb).
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Barbara Korte, Sylvia Paletschek (Hg.): Geschichte im Krimi.1
Beiträge aus den Kulturwissenschaften. Köln und Weimar: Böhlau 2008.
Verlagsanzeige: “Kriminalromane erleben seit dem späten 20. Jahrhundert eine Konjunktur, deren Abklingen bislang nicht abzusehen ist. Zwar dienen sie nicht ausdrücklich der Vermittlung historischen Wissens, transportieren jedoch als Nebeneffekt mehr oder weniger gesicherte Kenntnisse über die Vergangenheit oder aber die Gegenwart. Erfolgreiche Krimis werden zudem in fremde Sprachen übersetzt, sodass der Leser nicht nur mit der jeweils ‘eigenen’ nationalen oder regionalen Geschichte, sondern auch mit der anderer Nationen, Regionen und Ethnien bekannt gemacht wird. Mit seinen vielen Variationen bietet der Kriminalroman zahlreiche Anknüpfungspunkte für eine breite Palette kultur- und literaturwissenschaftlicher sowie historischer Fragestellungen. Bisher gibt es jedoch nur wenige Vorarbeiten zum Themenfeld »Krimi und Geschichte« und kaum einschlägige, wissenschaftliche Publikationen. Im vorliegenden Band begeben sich Autorinnen und Autoren verschiedener kulturwissenschaftlicher Disziplinen auf die Spur der im Krimigenre konstruierten Geschichtsbilder und der erkenntnistheoretischen Aspekte von Kriminalromanen. Beleuchtet wird dabei auch die Funktion historischer Krimis für nationale Identitätsstiftung und Vergangenheitsbewältigung”. (Inhalts- und/oder Verfasserverzeichnis hab’ ich nicht gefunden.)
- Ab sofort wird der Begriff ‘Krimi’ hier nicht mehr verwendet, auch nicht als ‘Grimmi’ — und schon gar nicht kulturwissenschaftlich. [↩]
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Ein Trackback
[...] Joachim Linder versucht den Papierkonsum der Welt zu drosseln. Was hilft da besser, als Krimileser mit reizvollen Literaturempfehlungen zur zeitaufwändigen Lektüre von Sekundärliteratur zu verführen. So zum Beispiel Barbara Korte, [...]