Gustav Gründgens’ Schränker-Figur in M (Fritz Lang 1931) wird durch die ‘Kostümierung’ von allen anderen Figuren des Films, speziell aber von Kommissar Lohmann und von Lorres Beckert-Figur1 unterschieden.
Erster Auftritt des Schränkers:

… als Vorsitzender der zusammengschlossenen Ringvereine:


… und schließlich verkleidet als Polizist, der seine Augen (und seine Waffe) auf den Pförtner richtet:

Ich komm’ nur drauf, weil ich eben eine Rezension von H.-J. Wulff gelesen habe: Vom Wählen in der Kleiderkammer: Auf der Suche nach einer Theorie des (Film)Kostüms. Zu: Devoucoux, Daniel: Mode im Film. Zur Kulturanthropologie zweier Medien. Bielefeld: transcript 2007. In: IASL online. Auch wenn Wulff das Buch nicht empfehlen kann — das Thema ist klasse. (Und wenn ich ‘mal Zeit hab, dann mach’ ich die Frames online-tauglicher.)
- Die sich wiederum durch die Physiognomie sowie durch die Art, sich in der Stadt fortzubewegen, von allen anderen Figuren unterscheidet. [↩]
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