Vestimentärer Code

Gustav Gründgens’ Schränker-Figur in M (Fritz Lang 1931) wird durch die ‘Kostümierung’ von allen anderen Figuren des Films, speziell aber von Kommissar Lohmann und von Lorres Beckert-Figur1 unterschieden.

Erster Auftritt des Schränkers:

gruendgens1

… als Vorsitzender der zusammengschlossenen Ringvereine:

gruendgens2

gruendgens3

… und schließlich verkleidet als Polizist, der seine Augen (und seine Waffe) auf den Pförtner richtet:

gruendgens4

Ich komm’ nur drauf, weil ich eben eine Rezension von H.-J. Wulff gelesen habe: Vom Wählen in der Kleiderkammer: Auf der Suche nach einer Theorie des (Film)Kostüms. Zu: Devoucoux, Daniel: Mode im Film. Zur Kulturanthropologie zweier Medien. Bielefeld: transcript 2007. In: IASL online. Auch wenn Wulff das Buch nicht empfehlen kann — das Thema ist klasse. (Und wenn ich ‘mal Zeit hab, dann mach’ ich die Frames online-tauglicher.)

  1. Die sich wiederum durch die Physiognomie sowie durch die Art, sich in der Stadt fortzubewegen, von allen anderen Figuren unterscheidet. []

Verwandte Artikel:

  1. Dan Brown: Da Vinci Code
  2. Forschung: Mediengewalt
  3. Forschung: Noir / Neopolar
  4. Kriminalität, Polizei und Massenmedien um 1900
  5. Kill Bill
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Film, Medien und getagged , , , , , . Bookmarken: Permanent-Link. Kommentieren oder ein Trackback hinterlassen: Trackback-URL.

Ihr Kommentar

Ihre E-Mail wird niemals veröffentlicht oder verteilt.

Du kannst diese HTML Tags und Attribute verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>