“Jo, waruum bellt dois Hundviah denn daa no, sakrament. [...] Is denn dr Deifi lous in Kaifeck zr Ziit” (S. 167).
“Er konnte machen, was er wollte, Soap Opera holte ihn immer wieder ein”: “Draußen ging ein Schneesturm nieder, im tiefen Blau des frühen Morgens. Die Diffringers saßen zu Tisch, alle sechs. Der Alte, seine Frau Marie, die Söhne Kall und Luit, die junge Tochter Magdaleen und ihr kleines Josefchen” (S. 173).
Manifestation I: Hinterkaifeck oder der Heimkehrer. In: Tobias O. Meißner: Hiobs Spiel. 1: Frauenmörder. Frankfurt/M.: Eichborn 2002, S. 163-240.
Ehe Frau Schenkel ihn in ihre massentaugliche Inzestgeschichte gießen konnte, mußte der Fall Hinterkaifeck von Tobias Meißner zerhauen und zerlacht werden, und zwar im blutigen Sinne. Und weil der Pfarrer in Tannöd “Hans-Georg Meißner” heißt, vermute ich jetzt einmal ganz ungeschützt, daß die Autorin Humor hat. (Im übrigen gebe ich gern zu, daß manche Bücher allzu lange ungelesen bei mir rumliegen.)
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