Wenn Frauen morden (III)

Jakob Julius David: Ruzena Capek (1904). (Die diakritischen Zeichen bei u, z und C werden hier nicht übernommen.)

Mir gefällt der Text. U. a. weil er

  • kein ‘Krimi’ ist und deshalb über Verbrechen als Fiktion sprechen kann,
  • eine Antwort auf eine Frage in der Judenbuche bereithält,
  • Nordaus Entartungs- und Vertierungsschwurbel auf einen Dorfgeschichten-Plot projiziert und damit groteske Ergebnisse erzielt,
  • die Justiz mit ihren Geschlechterproblemen so allein läßt wie die Leser mit ihren Sympathien.

Mehr braucht’s  nicht.

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