Kommentieren geht jetzt. Hatte vergessen, die Kommentarfunktion zu aktivieren. Kann eine Rezension denn nicht anders, als 200 Seiten Text auf wenige Ideen und Aussagen zu reduieren? Wird ja dadurch nicht zwingend verfälscht. Eine Rezension verstehe ich eher als Dienst am Leser, nicht als wissenschaftliches Statement.
Ich versteh’s schon. Trotzdem irritiert mich der Verzicht darauf, “Slob” im Serienkillerdiskurs zu verorten, der spätestens seit Jenkins 1994 seine Geschichte hat. Und wie schön könnte man am Beispiel SK den Lesern zeigen, daß (und warum) Verbrechen als Diskursprodukt zu sehen ist (und die ‘schöne Literatur’ als ein Medium).
"Alligatorpapiere meldet wochentäglich High Noon die wichtigsten Beiträge zur Kriminalliteratur" -- seit September 2011 unter neuer Leitung, aber mit gewohnter Adresse.
"Die halbe Ettstraße reißt sich euretwegen den Arsch auf": Cargo über Grafs Cassandras Warnung.
"Überblick über Ermittlungsmaßnahmen im Bereich der Telekommunikation und des Internets": bei Internet Law.
Herr Gerlach vermißt "Handlung" -- in Donna Leons jüngst übersetztem Brunetti-Roman. Of all places.
N+1 über Amy Bishop -- "read as an allegory for the Problems of Higher Education". Lesenswert.
Verbrecher sind "dunkelhaarig, tätowiert, haben kleine – zu Schlitzen verengte – Augen und buschige Augenbrauen. Sie tragen überwiegend dunkle (Motorrad-)Kleidung und einen Dreitage- oder Vollbart": bei Playmobil (hier und hier). Via Criminologia.
Detecting Doctrines: The Case Method and the Detective Story. Simon Stern on SSRN (via L&H-Blog).
3 Kommentare
Kommentieren geht jetzt. Hatte vergessen, die Kommentarfunktion zu aktivieren. Kann eine Rezension denn nicht anders, als 200 Seiten Text auf wenige Ideen und Aussagen zu reduieren? Wird ja dadurch nicht zwingend verfälscht. Eine Rezension verstehe ich eher als Dienst am Leser, nicht als wissenschaftliches Statement.
Ich versteh’s schon. Trotzdem irritiert mich der Verzicht darauf, “Slob” im Serienkillerdiskurs zu verorten, der spätestens seit Jenkins 1994 seine Geschichte hat. Und wie schön könnte man am Beispiel SK den Lesern zeigen, daß (und warum) Verbrechen als Diskursprodukt zu sehen ist (und die ‘schöne Literatur’ als ein Medium).
Aber nix für ungut und beste Grüße!
Hm. Ja. Stimmt. Das nächste Mal. :-)
Einen schönen Abend noch