Fritz Bauer

Irmtrud Wojak: Fritz Bauer 1903 – 1968. Eine Biographie. 2009. 638 S.: Mit etwa 24 Abbildungen. In Leinen. C.H.Beck ISBN 978-3-406-58154-0.

Aus der Verlagssite (wo man auch auch Leseprobe, Inhaltsverzeichnis und Rezensionen findet):

Fritz Bauer “ist es zu verdanken, daß die juristische Auseinandersetzung mit den Verbrechen des Dritten Reichs nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Gang kam und bis zu den Epoche machenden Auschwitz-Prozessen geführt werden konnte. Es war Fritz Bauer, der Israel den entscheidenden Hinweis gab, wo sich Adolf Eichmann versteckt hielt.
Fritz Bauer, 1903 in Stuttgart geboren, war ein promovierter Jurist aus ‘Freiheitssinn’. Aus einer jüdischen Familie stammend, trat er in den 20er Jahren der SPD bei, kam nach der ‘Machtergreifung’ ins KZ, konnte erst nach Dänemark, dann nach Schweden fliehen. Nach dem Krieg wirkte er zunächst als Generalstaatsanwalt in Braunschweig, dann in Hessen bis zu seinem überraschenden Tod 1968. Die Auseinandersetzung mit den Wurzeln nationalsozialistischen Handelns hielt Bauer für unumgänglich. In einem politischen Klima des Stillschweigens und Wegsehens betrieb Fritz Bauer Aufklärung, juristische Richtigstellung – etwa im Hinblick auf den deutschen Widerstand – und von Staats wegen Verfolgung der Nazi-Verbrechen. Eine längst fällige biographische Würdigung liegt nun erstmals mit diesem Buch vor”.

Wer je in einem Naziverfahren gesessen hat, der kann sich vorstellen, was wir Fritz Bauer zu verdanken haben.

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