Literatur und Justiz in der Weimarer Republik

“[...] die Krise der Justiz sind nicht mehr Dinge neben der Tätigkeit des Künstlers. Er hat die verdammte Pflicht und Schuldigkeit, sich zu kümmern und sich zu mühen, Wege aus dem Dreck herauszufinden, in den die Masse Mensch hineingeraten ist”:

Das Zitat von Hans Henny Jahnn aus dem Jahr 1931 findet sich auf S. 542 der Dissertation von Wolf Borchers: Männliche Homosexualität in der Dramatik der Weimarer Republik. Phil. Diss. Universität Köln, 2001, die insgesamt 633 Seiten umfaßt und sich vermutlich deshalb jedem Rezensenten entzogen hat. Man kann das Werk vollständig und kostenlos als PDF einsehen und erhält damit ein unglaublich nützliches Nachschlagewerk über Literatur und Justiz in der Zeit des ersten Drittels des 20. Jahrhunderts (denn die Homosexualität war zwar keine Erfindung der Strafjustiz, aber doch einer ihrer herausragenden Arbeitgeber).

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