Krimi-Forschung: Räume, Orte

Nele Hoffmann bespricht David Geherin: Scene of the Crime. The Importance of Place in Crime and Mystery Fiction. Jefferson NC: McFarland & Company 2008. IASL online. (‘Kriminalität und Medien‘).

Und weil ich grad dabei bin: Scenes of Crimes werden auch mikrobiologisch hergestellt, und nicht selten erweisen sie sich dann als mysteriöse Fiktionen. Nachzulesen in der Rezension von Marvin Zalman über Michael Lynch, Simon A. Cole, Ruth McNally, and Kathleen Jordan: Truth Machine. The Contentious History of DNA Fingerprinting. Chicago: University of Chicago Press, 2008. LPBR.

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2 Kommentare

  1. Erstellt am 29.04.2009 um 13:58 | Permanent-Link

    Zum Thema “Krimi-Orte” habe ich auf der von Ihnen jüngst empfohlenen Tagung einen sehr interessanten Vortrag gehört: Eva Erdmann hat dort eines ihrer Projekte diskutiert – eine Karte von Orten, an/in denen Handlungen von Kriminalliteratur spielen. Das besondere dabei ist, dass es sich nicht um reale Orte handelt, die sie interessiert, sondern um Veränderungen in realen Orte oder deren Verschiebung auf der Landkarte. Dieser Prozess hat wohl nicht nur dramaturgische, sondern auch einige kulturhistorische Gründe. Der daraus entstehende fiktive Krimi-Atlas soll dann online erscheinen.

  2. JL
    Erstellt am 29.04.2009 um 15:47 | Permanent-Link

    Lieber Herr Höltgen, das klingt in der Tat sehr vielversprechend — und seit geraumer Zeit kursiert da auch schon einiges im Netz.

    Wir haben uns in Berlin übrigens knapp verpasst. Es hat sich so blöd ergeben, daß wir erst am Samstag aus München losgekommen sind, so daß ich von der Tagung und der GiwK nichts mehr mitbekommen konnte. Statt dessen bin ich dann (da ich bislang hauptstadtabstinent war) drei Tage lang auf Touristenspuren gedackelt — mit sehr unterschiedlichen Eindrücken. Aber falls Sie nicht schon dort waren: die Fotorealisten im Guggenheim wären ganz allein schon eine Reise wert gewesen!

    Beste Grüße!

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