kann man sich literarisch informieren, indem man die Grenzen des autoritären Genres hinter sich läßt:
- Tom McCarthy: Men in Space. Richmond, U.K.: Alma Books 2007. (Da wird symbolträchtig auf einem Seziertisch gevögelt, eine Ikone wird kopiert und soll verschoben werden, die Polizei entropiert mit der Gesellschaft, der sie zu dienen glaubt, die OK hat ihre eigenen Gesetze. Prag und Amsterdam im Winter 1992/93.)
- Edgardo Vega Yunqué: Blood Fugues: A Novel. New York: Rayo 2005. (Zwei Cops — der eine irischer, der andere puerto-ricanischer Herkunft — wechseln die Seite, aber mit den gängigen medialen Kriminalitätsbildern hat das alles nichts zu tun. Die ‘Ordnungsmacht’ zerbröselt — ähnlich wie bei McCarthy –, ohne daß dies Einfluß auf die prinzipielle Decency der Beteiligten hätte. Der Titel enthält das erzählerische Programm, am Ende steht eine knappe Familienchronik. New York zwischen etwa 1950 und 1997.)
- Und jetzt kommt noch der neue Roman von Chuck Palahniuk auf den Tisch: Pygmy. New York: Doubleday 2009. (Ich hab bislang erst das Epigraph gelesen: “He alone, who owns the youth, gains the future. — Adolf Hitler“. Aber Chuck Palahniuk hat eine ganz informative Website. Und Joseph Conrads Secret Agent kann man Online lesen.)
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