rätselhaft, spannend

erscheint mir diese Verlagsanzeige:

“Raster durchmessen architektonische Räume, Stadträume, Datenräume und Körperräume, verschlucken dabei die Perspektive zugunsten aller möglichen Perspektiven – ermöglichen ein Überall und Nirgends. Das Fadenkreuz hingegen – selbst auch Teil des Rasters – fokussiert. Beide – Raster und Fadenkreuz – strukturieren die Wahrnehmung, indem sie parzellieren und regulieren, schweifen und mustern. Insofern dienen sie auch zur Konstitution von Identifikation, zur Normierung und zur Orientierung.
Die Techniken des Rasterns bilden in diesem Buch den Ausgangspunkt für Musterungen von ‘Verbrechen’. Texte, Konzepte, Versuchsanordnungen, Zeichenraster und Handlungsanweisungen untersuchen und diskutieren historische und aktuelle Aspekte dieser Medientechnik”.

Andrea Sick, Katharina Hinsberg und Dorothea Mink, Hg: Raster und Fadenkreuz. Zur Musterung von Verbrechen: Kritik und künstlerische Untersuchungen einer Medientechnik. Bielefeld: Transcript 2009. Die Leseprobe (PDF-Datei) enthält immerhin Inhaltsverzeichnis und Einleitung. Fernleihe ist schon angleiert.

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