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"Leck mich am Arsch", Amtsgericht Ehingen (Beschluß vom 24.6.2009, Beck-Aktuell via Criminologia).
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"In the late 1840s, Henry Lehman made the journey from Germany to Alabama": Lehman Brothers Collection (via Scout).
"Wenn das Grauen zum Alltag wird": Susi Wimmer (SZ) über Richard Thiess (dtv).
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Das Hannibal Syndrom: Ein Abend zu einem ungeheuren Phänomen – Serienkiller mit Nicole Drawer (HH, 23.2., via Surveillance Studies).
Mord oder Totschlag (Versuch)?
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Willibald Alexis, David Garrick und General Wolfe
Die Kunst am Arbeitsplatz des Erzählers:
“David Garrick and Mrs. Pritchard in Macbeth” by Johann Zoffany (1733-1810), 1768 (Wikipedia).
“Lange dauerte es, ehe mein Auge sich an die Formen [dieser Szene aus Macbeth] gewöhnte. Garrik, als Macbeth in Perücke und französischem Tressenkleide, Lady Macbeth in Frisur und Reifrock schienen mir eher Parodieen, als Repräsentanten des Hochtragischen zu seyn. Allmählich hat sich mein Auge an die Formen gewöhnt, ich übersehe sie, wenn mir in der entsetzlichen Gruppe, in dem nächtlichen Grauen der gothischen Scenerie, der große Moment erscheint, wenn die Gestalten lebendig werden, und ich im Augenblicke den gräßlichen Königsmord vollbracht weiß. So siegt das wahrhaft Großartige über jeden Anstoß der Form” (W. A.: Die ehrlichen Leute. In: Frauentaschenbuch 11 (1825), S. 43-116, hier S. 43f.).
Neben der Macbeth-Szene hängt ein Stich nach Benjamin Wests “Death of General Wolfe” (1770), an dem der Erzähler die inszenatorische Qualität rühmt, mit der dem Tod auf dem Schlachtfeld der Schrecken genommen wird:
Die Erzählung “Die ehrlichen Leute” handelt von der Berliner Unterwelt der 1820er Jahre. Für die Buchausgabe (Faksimile bei Google) hat Alexis die Passagen über die beiden Bilder gestrichen, doch auch hier zieht der Text seine Leser nicht unmittelbar ins Geschehen. Vielmehr thematisiert er genau dies, indem er berichtet, wie der Held den Erzähler erst einmal für den Plot interessieren mußte.
Vgl.: York-Gothart Mix, Hg.: Almanach- und Taschenbuchkultur des 18. und 19. Jahrhunderts. Wiesbaden: Harrassowitz 1996, und da vor allem die Beiträge von Paul Gerhard Klussmann (Das literarische Taschenbuch der Biedermeierzeit als Vorschule der Literatur und der bürgerlichen Allgemeinbildung) und Beate Reifenscheid (Die Kunst des Kupferstichs oder der Kupferstich als Kunst im Almanach).
Und: Paul Gerhard Klussmann und York-Gothart Mix, Hg. :Literarische Leitmedien. Almanach und Taschenbuch im kulturwissenschaftlichen Kontext. Wiesbaden: Harrassowitz 1998.
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