“Wie entkommt man einem Serienmörder?”

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– Augen zu und Ohren verstopfen: Das wäre eine, wenn auch die untunliche Antwort auf Stephan Harborts Frage in Killer/Culture. Serienmord in der populären Kultur. Hg. von Stefan Höltgen und Michael Wetzel. (Medien/Kultur 1) Berlin: Bertz + Fischer 2010.  Denn “Hannibal Lecter ist überall” — damit bestätigt auch Harbort Mark Seltzers Apriori der Medien: “Modern crime, to the extent that it is modern, is premised on the double contingency of murder and the media. Intimations of the media everywhere enter into the crime system – and, in doing so, renovate our situation and the manner in which it becomes observable, compelling, and credible”.

In der Verlagsanzeige wird das so formuliert: “Der Serienmord ist von Anfang an kein alleiniger Gegenstand der Kriminalistik. Die Täter faszinieren die Öffentlichkeit seit Jack the Ripper derartig, dass sich etliche kulturelle Bereiche den Serienkillern angenommen haben und an ihrer Ästhetisierung arbeiten: Neben Literatur und bildender Kunst sind dies vor allem Film, Comics, Pop-Musik, Videospiele und Fernsehserien”. Auf der Verlagsseite sind das Inhaltsverzeichnis und die Einleitung der Herausgeber zugänglich (jeweils als PDF).

Vom Unterzeichneten stammt der Beitrag “Männer, die morden. Zu zwei Romanen von Andrea Maria Schenkel”, S. 18-38.

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