Enrico Ferri: “Religion und Verbrechen”

Wenn die Religion wirklich die ihr zugeschriebene Kraft der Moralisirung besäße, so müßte man e oontrario durchschnittlich bei den Verbrechern Irreligiosität und bei den unbestraften Leuten entwickelte religiöse Gefühle finden. Die oberflächliche tägliche Erfahrung lehrt das Gegentheil. Unter Gottesleugnern wie unter Gläubigen giebt es ehrliche Leute und Schufte.

In Maximilian Hardens Zeitschrift Die Zukunft 28 (1899), S. 25-29. Zum vollständigen Digitalisat des Textes.

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