Monatliches Archiv: November 2010

Tatortjubiläen (Thomas Pynchon)

“… nowadays it’s all you see anymore is cops, the tube is saturated with fuckin cop shows, just being regular guys, only tryin to do their job, folks, no more threat to nobody’s freedom than some dad in a sitcom. Right. Get the viewer population so happy they’re beggin to be run in”.

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Borges, Foucault, Kreissl & DSM-IV

Die derzeit hegemoniale Kategorisierung von Störungen verfährt nach den Kriterien des DSM-IV, und schneidet damit die Empirie in entsprechend bearbeitbare Stücke. Wirkmächtigkeit entfalten solche von Experten verwalteten Klassifikationsschemata als reflexive Deutungen im Rahmen institutioneller Prozeduren der Einordnung, die das Leben der von ihnen BeirolTcnen nachhaltig beeinflussen können. Institutionelle Praktiken. ökonomische Interessen, normative Bewertungen und empirische [...]

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Angesagt: Lustmordforschung

“Der Mord als schöne Kunst betrachtet – ein Buch über die narrative Funktion eines letztlich nicht fassbaren Phantasmas”: Irina Gradinari:  Genre, Gender und Lustmord. Mörderische Geschlechterfantasien in der deutschsprachigen Gegenwartsprosa. Erscheint im Februar 2011 bei Aisthesis in Bielefeld. Die Verlagsanzeige gibt es schon: Obwohl er in Kriminalpsychiatrie und Kriminologie als analytische Kategorie längst diskreditiert ist, [...]

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CFP: ‘New German Crime Fiction’ (als Gesellschaftsroman)

recent German crime fiction—especially regional detective fiction—has experienced what Syndikat, the online network for German-speaking mystery novelists and supporters, repeatedly characterizes as a “boom.” This panel seeks to investigate the scholarly and pedagogical potential of regional or other examples in this boom of new German detective fiction. Presentations can consider a range of approaches, from [...]

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Filmkritik

“The split screen is the appropriate metaphor for the debacle” (Braudy on The Thomas Crown Affair, FQ 22 (1969), p. 61).

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Serial Killing & Tannöd (ad nauseam)

Da wird dann auch gerne als Serienmord verkauft, was man selbst gar nicht als solchen ausmachen würde. Wie die ausführliche Inhaltsangabe von Andrea Maria Schenkels Roman “Tannöd”, der von einem Massenmord (keinem Serienmord) als Affekthandlung erzählt und Joachim Linder [...] als Exempel für Serienmord dient”. Das schreibt mir Florian Lieb ins Stammbuch und ich weiß [...]

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Hayden White’s Blog

“the system is failing? Deregulation is the principal problem. What is the evidence of failure? Firstly, the prisons” (Hayden White’s Blog).

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László Moholy-Nagy

Berliner Stilleben (1931) (Man denkt selbstverständlich gleich daran, wie in Fritz Langs M (ebenfalls 1931) der Mörder für Ordnung bei den Kindern in den Hinterhöfen sorgt; s. z. B. Lutz Koepnick and Marc Silberman, “Rilke’s Rumblings and Lang’s Bang [with Response],” Monatshefte, Vol. 98, No. 2 (2006), pp. 198–218.) Zur Website der Moholy-Nagy-Ausstellung im Berliner Gropius Bau. (Die [...]

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Westverschiebung

Der Standort des Beobachters bestimmt die Heimat der Mafia: “Mickey Wolfmann?” — “Westside Hochdeutsch Mafia, biggest of the big, construction, savings and loans, untaxed billions stashed under an Alp someplace, technically Jewish but wants to be a Nazi, becomes exercised often to the point of violence at those who forget to spell his name with [...]

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Goethe über Strafrecht und Zähne (Recycling)

Die Straflosigkeit der niederträchtigsten Handlungen, besonders wenn sie ganz außer Maßen und Geschick sind, haben wir der Läßlichkeit unserer Kriminalisten zu danken, welche eigentlich nur berufen und angestellt zu sein scheinen, um Mord und Totschlag zu entschuldigen. Goethe hat den Untergang von Welten aus nächster Nähe beobachten können. Er weiß selbstverständlich, daß das Kriminalrecht weder [...]

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