Monatliches Archiv: April 2011

Wut & Visualisierung

Herr Bisky ist wütend. Doch damit nicht genug: er nimmt mich, seinen Leser (und, nebenbei, Abozahler), auch noch in Haftung. Ich sei, empfände ich nicht dieselbe oder die gleiche oder überhaupt ‘keine Wut’, für ‘Recht und Gerechtigkeit verloren’. Da muß ich nun gestehen, daß ich für Herrn Biskys Art von Recht und Gerechtigkeit ganz und [...]

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Das Nachdenken über Crime Fiction

ist auch schon bei der Europäischen Kommission angekommen. Schon vor einigen Jahren hat diese in Wien und Umgebung eine (in jeder Hinsicht hochrangige) Tagung abgehalten unter dem Titel: “BETRUGSBEKÄMPFUNG IM FERNSEHEN: Fernsehfiktionen als Mittel zur Bekämpfung von Betrug und Korruption zum Nachteil der finanziellen Interessen der EU”. Das Fazit formulierte (wenngleich auf schmaler Materialbasis) Frau [...]

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“auf der Folie des Familienromans”

Walter Delabar bespricht Leonard Cassuto: Hard-Boiled Sentimentality. The Secret History of American Crime Stories. New York, NY: Columbia University Press 2008. IASLonline, ‘Kriminalität und Medien‘.

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Storm & Temme

– Mich haben jetzt Bleichsucht — da ich nicht die mildeste Form von Eisen vertragen kann, so soll nun endlich doch die Hexe dran — hoffentlich ein altes gutes Volksmittel (Rothwein mit einer auf der Apotheke vorhandenen Wurzel) — aus Verdauungsschwäche entstehende und mich Nachts u. Tags folternde Gase, Herzklopfen, Athemnoth, daß ich aus dem [...]

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Burke, Hare, Jack the Ripper et al.

Judith Flanders: The Invention of Murder: How the Victorians Revelled in Death and Detection and Created Modern Crime. London: HarperPress 2011. Verlagsanzeige: “Murder in the 19th century was rare. But murder as sensation and entertainment began and became ubiquitous – transformed into novels, into broadsides and ballads, into theatre and melodrama and opera – even [...]

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noch ein Jungspund als Literaturkritiker

Ich kann mir den Schmerz eines Menschen denken, der schon einmal berühmt gewesen, und den man nachher wieder schmählich vergessen hat. Alexis, der vor drei Jahren noch unsterbliche Wilibald Alexis ist in diesem traurigen Falle. Dieselbe Nation, die ihn damals ihren großen Unbekannten nannte, ihn aber wohl kannte, nennt ihn jezt den kleinen Unbekannten, und [...]

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Reservist als Rezensent

lange Zitate …: Setzen wir das Wesen und den Zweck der Tragödie, nach den bisher ausgesprochenen Erklärungen, entweder in ‘das Vergnügen bei der Vergleichung unsers ruhigen und sichern Zustandes mit den durch Leidenschaften verursachten Stürmen und Verwirrungen,’ oder in ‘das Gefühl der sittlichen Besserung beim Anblick der gehandhabten poetischen Gerechtigkeit,’ oder, nach Aristoteles, in ‘die [...]

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Amok

N+1 über Amy Bishop — “read as an allegory for the Problems of Higher Education”. Lesenswert.

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Schlußfolgerungen

… der 20. Brunetti. Donna Leon: Drawing Conclusions. London: Heinemann 2011. “Because she had worked for decades as a translator of fiction and non-fiction from English and German to Italian, Anna Maria Giusti was familiar with a wide range of subjects”. Und nach 19 Mozart-Motti ist jetzt Händel dran: “In the name of God Amen. [...]

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Playmobil (et ego)

Verbrecher sind “dunkelhaarig, tätowiert, haben kleine – zu Schlitzen verengte – Augen und buschige Augenbrauen. Sie tragen überwiegend dunkle (Motorrad-)Kleidung und einen Dreitage- oder Vollbart”: bei Playmobil (hier und hier). Via Criminologia.

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