Ticker
recte: Deiflsgwalld.
"Leck mich am Arsch", Amtsgericht Ehingen (Beschluß vom 24.6.2009, Beck-Aktuell via Criminologia).
In Wiesbaden hält man Tatort für "Religionsersatz". Liturgieersatz wäre wohl richtiger.
"In the late 1840s, Henry Lehman made the journey from Germany to Alabama": Lehman Brothers Collection (via Scout).
"Wenn das Grauen zum Alltag wird": Susi Wimmer (SZ) über Richard Thiess (dtv).
Docupedia Zeitgeschichte "ist ein Nachschlagewerk zu zentralen Begriffen, Konzepten, Forschungsrichtungen und Methoden der zeithistorischen Forschung".
Das Hannibal Syndrom: Ein Abend zu einem ungeheuren Phänomen – Serienkiller mit Nicole Drawer (HH, 23.2., via Surveillance Studies).
Mord oder Totschlag (Versuch)?
-
Letzte Kommentare
- Fabian Tietke bei Polizeidirektor Duncker & Bürgermeister Tschech
- JL bei Polizeidirektor Duncker
- Dr. Heinz Warnecke bei Polizeidirektor Duncker
- JL bei Se7en
- Harun Maye bei Se7en
- JL bei Polizeidirektor Duncker
- Dr. Heinz Warnecke bei Polizeidirektor Duncker
Kategorien-Archiv: Karteikarte
Impostoren (Alexis: Acerbi, 1829)
Ich bin kein Impostor. Nein!
Willibald Alexis: Acerbi. Novelle. In: Taschenbuch für Damen. Auf das Jahr 1829. Stuttgart und Tübingen: Cotta 1829, S. 73-248. Zweite Ausgabe in W. A.s Gesammelte Novellen, 4. Bd. Berlin: Duncker & Humblot 1831, S. 1-196. Zitiert wird im Folgenden nach dieser Ausgabe (beide sind online zu lesen).
unter dem polizeilichen namen hochstappler [...]
Veröffentlicht in Literatur Kommentieren
Das Peter-Prinzip (Alexiana)
ist in entwickelten Beamtengesellschaften immer schon reflexionsfähig. Hier die preußische Version von Willibald Alexis aus dem Jahr 1838: “Nun wollte das Unglück des Planes, daß der Geheimerath zu den vornehmen Leuten gehörte, gegen deren Projekte man noch immer, und zwar mit Grunde, Bedenken getragen hatte. Ja es hatte sich die Meinung über ihn verbreitet, man [...]
Veröffentlicht in Literatur Kommentieren
“Adolar, der Weiberverächter”
Novelle (in 2 Bdn.) von Emerentius Scävola. Berlin und Güstrow: Opitz 1833.
Der Karlsruher Virtuelle Katalog hat nur zwei Nachweise (Göttingen und Schwerin), aber Willibald Alexis hat den Text in den Blättern für literarische Unterhaltung am 13.2.1834 programmatisch besprochen.1 Im Goedeke wird das Pseudonym des Autors aufgelöst: Julius August Leopold Friedrich von (der) Heyden (1786-1867), den [...]
Veröffentlicht in Kriminalliteratur, Literaturgeschichte Kommentieren
Müllneriana: Bürgers Gutachten
… man könnte auch, wäre der Titel nicht schon anderweitig belegt, von der Bürgerrezension sprechen, zu deren Objekt sich Müllner als (Fast-noch-)Pennäler dadurch machte, daß er seinem Onkel ein paar Gedicht- und Übersetzungsproben zusandte, die dieser in einer ausführlichen Antwort würdigte. Der Briefwechsel wurde 1833 von einem (mir) unbekannten Herausgeber veröffentlicht, der sich allem Anschein [...]
Veröffentlicht in Kriminalliteratur, Literaturgeschichte Kommentieren
Müllneriana: Kaliber-Kritik & Strafverfahren
Julius Eduard Hitzig kritisiert in der Zeitschrift für die Criminal-Rechts-Pflege in den Preussischen Staaten Müllners Kaliber (Fortsetzungsausgabe im Mitternachtsblatt 1828) für die Kritik am Inquisitionsverfahren und die damit verbundene Stellungnahme für die öffentliche und mündliche Hauptverhandlung vor einem Geschworenengericht: Schließlich sei Müllner selbst ein erfahrener Strafjurist und müsse es besser wissen. Das veranlaßt Müllner zu [...]
Veröffentlicht in Kriminalliteratur Kommentieren
Willibald Alexis: “Der Begnadigte”
In: Frauentaschenbuch 17 (1831), hg. von Georg Döring, S. 303-371, hier zitiert nach W. A.: Neue Novellen. Erster Band. Berlin: Duncker und Humblot 1836, S. 297-368.
“‘Lieber Gott, lasse den Filangieri und Beccaria, die zum ersten Mal die vertrackten humanen Ideen zur Pein und Qual ehrlicher Menschen ausgeheckt haben, in Deinem höllischen Feuer recht lange braten [...]
Veröffentlicht in Kriminalität/Strafverfolgung, Kriminalliteratur Kommentieren
Willibald Alexis, David Garrick und General Wolfe
Die Kunst am Arbeitsplatz des Erzählers:
“David Garrick and Mrs. Pritchard in Macbeth” by Johann Zoffany (1733-1810), 1768 (Wikipedia).
“Lange dauerte es, ehe mein Auge sich an die Formen [dieser Szene aus Macbeth] gewöhnte. Garrik, als Macbeth in Perücke und französischem Tressenkleide, Lady Macbeth in Frisur und Reifrock schienen mir eher Parodieen, als Repräsentanten des Hochtragischen zu [...]
Veröffentlicht in Kriminalliteratur Kommentieren
Strafjustiz und Europamüdigkeit
Heinrich Zschokke: Lyonel Harlington. Ein Mann der neuen Welt in der alten. (In: H. Z.:Ährenlese, 3. und 4. Thl. Aarau: Sauerländer 1847. So, wie sich der Text in fünfzig relativ kurzen Kapiteln präsentiert, scheint mir eine frühere Fortsetzungsveröffentlichung in einer Zeitschrift oder dgl. nicht unwahrscheinlich. Aber da ich kein Zschokke-Spezialist bin, kann es dauern, bis [...]
Veröffentlicht in Kriminalliteratur Kommentieren
Serial Killing & Modernity (aus unterschiedlichen Blickwinkeln)
ohne Kommentar:
1. Alexandra Warwick, “The Scene of the Crime: Inventing the Serial Killer,” Social & Legal Studies 14.4 (2006), pp 552-596. Abstract: “This article examines the meanings of the crime scene in serial killings, and the tensions between the real and the imagined in the circulation of those meanings. Starting with the Whitechapel Murders of [...]
Veröffentlicht in Forschung, Kriminalität/Strafverfolgung Kommentieren
Privater Ermittler (1840/1442)