Kategorien-Archiv: Literaturgeschichte

Literatur & Recht, Zensur & Plagiat (Forschung)

Claude D. Conter, Hg.: Justitiabilität und Rechtmäßigkeit. Verrechtlichungsprozesse von Literatur und Film in der Moderne. (Amsterdamer Beitrage zur Neueren Germanistik, Bd. 73) Amsterdam und New York: Rodopi 2010. Verlagsanzeige (+Inhaltsverzeichnis): “Das Recht ist eine wesentliche Entstehungsbedingung moderner Literatur. Unter diesem Gesichtspunkt ist Literatur als justitiabel, als Gegenstand der Gerichte und des Rechts zu begreifen. Die Literaturgeschichte [...]
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Poetische Gerechtigkeit

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Peter Jordan (2010) & Rodolphe de Gerolstein (1843)

aus der Sicht von Willibald Alexis (1845): Zivilcourage (ARD/WDR, R: Dror Zahavi, B: Jürgen Werner, Infosite, Trailer derzeit bei Einsfestival) zeigte am 27.1.2010 einen älteren Herrn, der sich in seiner gewohnten Umgebung re-orientieren muß. Er nimmt überraschend spät die Wendung zur Gewalt wahr, die mit dem Zuzug von jungen Männern aus allen Konfliktregionen der Welt verbunden [...]
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Recht und Literatur

Susanne Kaul über “Wielands abderitische[n] Eselsprozess”. In: PhiN. Verwandte Artikel Recht und Literatur: NJW (Goetheheft) (0) Recht und Literatur (0) Neuerscheinungen ‘Juristische Zeitgeschichte’ (0) Law as Literature (0) Law and Literature (Böll) (0)
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Die Pathologisierung des armen Poeten

Willibald Alexis: Der Collaborator Liborius. Wenn man schon in Müllers abergläubischem Bernhard Sölling einen (modernisierten) Abkömmling des “Quintus Fixlein” (1796) sehen kann, dann erscheint mit Alexis’ “Collaborator Liborius” ein zweiter solcher im Urania-Taschenbuch auf das Jahr 1827. Liborius fühlt sich zum Dichter berufen und folgt dieser Berufung, als ihm vom kleinstädtischen Standesherrn der Aufstieg vom Collaborator zum [...]
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Wilhelm Müller: “Der Dreizehnte” (1827)

Der Dreizehnte. Novelle von Wilhelm Müller. In: Urania. Taschenbuch auf das Jahr 1827, S. 1-82.1 Der Urania-Band von 1827 ist vollständig über den BSB-OPAC zugänglich. Eine zweite Novelle von Müller unter dem Titel “Debora” ist in Urania von 1828 erschienen und noch nicht zugänglich. – Die Chancen, das Ende des Textes lebend zu erreichen, sind für eine Figur [...]
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Law & Magic (& Witchcraft)

Jetzt, da Christine Corcos vom Law & Humanities Blog auf ein Buch aufmerksam macht, das sie selbst herausgegeben hat, will ich nicht zögern, auch diesen Hinweis zu übernehmen: Law and Magic: A Collection of Essays. Ed. by Christine A. Corcos. Durham: Carolina Academic Press, 2010. Verlagsanzeige: “The nearly two dozen studies in this collection explore the [...]
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“What gave you the idea?”

Vladimir Nabokov and Lionel Trilling discuss Lolita (a ca. 1950’s CBC program) Teil 1: Teil 2: Via the Book. An online Review at The New Republic Verwandte Artikel Nabokov/Kubrick: Lolita (0) Zur Fiktionalität des Verbrechens (3) Zirkulationsmetaphorik (0) Zirkulation 1 (1) Zeitschriften (Ordnung und Verbrechen und Kultur …) (1)
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Das Gefäß des Herrn

Zehn Jahre sind’s heut, da hast Du holdes Weib, Dich mir zum vollen Eigenthum gegeben Und heiße Liebesfrucht, sechs neue Leben Erschuf ich Deinem wundersüßen Leib. Wie kannst du nun, du bleicher starrer Leib dem ich geschenkt so vieles frisches Leben Am Hochzeitstag den Tod dem Gatten geben Der nichts so liebte als sein treues Weib? O zürne nicht dem Leib, in ird’scher [...]
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“Der schwarzweiße Storch”

oder: Wie Temmes Kriminaldirektor dem Assessor Häring zum Avancement verhalf. 1832 – Temmes Ich-Erzähler ist als Kriminaldirektor an der seinerzeit preußisch-russischen Grenze, also im geteilten Polen, mit einem hohen russischen Beamten verabredet. Gewohnt lakonisch stilisiert er sich als Beobachter in einem fremden Raum, in dem sich die Menschen auf undurchschaubare Weise darstellen, so daß zunächst [...]
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