Tag-Archiv: Alexis

Kriminologische Anfänge: Natur und Pop (Alexis)

Der (fiktive) Regierungsrat von Fuchsius hatte geglaubt, einen entscheidenden Karriereschritt gemacht zu haben, als er 1805/06 zum engsten Mitarbeiter des Ministers vom Stein aufrückte. Doch im Entwurf einer kriegsbefürwortenden Denkschrift plagiierte er den Text eines jungen, bislang anstellungslosen Intellektuellen. Von Fuchsius wird seines Vergehens überführt und muß sich eine andere Stelle suchen — seine Zukunft [...]

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Alexis: Venus in Rom (1828)

Rom, ca. 1515-1520 Hubert von Stein, Theodor Savelli, Landsknechtsoffiziere Viola Gritti, Faustina, Mathilde von Stein, deren Frauen Papst Leo X., Kardinäle, Kleriker, Mitglieder der vornehmen römischen Gesellschaft Peter Eckard Landsknechte und Söldner ein Improvisator römisches Volk, Pöbel Georg III von Waldburg (“Bauernjörg”), des H.R.R. Erbtruchseß (1519-31), Feldhauptmann des schwäbische Bundes, *25.1.1488, +29.5.1531 (WP) und Giorgiones [...]

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Poetische Gerechtigkeit

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Peter Jordan (2010) & Rodolphe de Gerolstein (1843)

aus der Sicht von Willibald Alexis (1845): Zivilcourage (ARD/WDR, R: Dror Zahavi, B: Jürgen Werner, Infosite, Trailer derzeit bei Einsfestival) zeigte am 27.1.2010 einen älteren Herrn, der sich in seiner gewohnten Umgebung re-orientieren muß. Er nimmt überraschend spät die Wendung zur Gewalt wahr, die mit dem Zuzug von jungen Männern aus allen Konfliktregionen der Welt [...]

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Die Pathologisierung des armen Poeten

Willibald Alexis: Der Collaborator Liborius. Wenn man schon in Müllers abergläubischem Bernhard Sölling einen (modernisierten) Abkömmling des “Quintus Fixlein” (1796) sehen kann, dann erscheint mit Alexis’ “Collaborator Liborius” ein zweiter solcher im Urania-Taschenbuch auf das Jahr 1827. Liborius fühlt sich zum Dichter berufen und folgt dieser Berufung, als ihm vom kleinstädtischen Standesherrn der Aufstieg vom [...]

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“Der schwarzweiße Storch”

oder: Wie Temmes Kriminaldirektor dem Assessor Häring zum Avancement verhalf. 1832 – Temmes Ich-Erzähler ist als Kriminaldirektor an der seinerzeit preußisch-russischen Grenze, also im geteilten Polen, mit einem hohen russischen Beamten verabredet. Gewohnt lakonisch stilisiert er sich als Beobachter in einem fremden Raum, in dem sich die Menschen auf undurchschaubare Weise darstellen, so daß zunächst [...]

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Willibald-Alexis-Wiki

Es dient mir im Augenblick hauptsächlich dazu, biographische und bibliographische Projektdaten zu Willibald Alexis und zu seinem persönlichen Netzwerk sowie zur deutschen Literatur zwischen 1800 und 1860 abzulegen. Anstatt ständig mehrere Festplatten zu synchronisieren, benutze ich dazu einen kostenlosen Wikihost. Obwohl das Projekt noch im Aufbau ist (und gleichzeitig die Zeit schon drängt), gebe ich [...]

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Alexis & Schirach

Wie es scheint, brachte sich Willibald Alexis frühzeitig in Stellung für die Aufgabe eines federführenden Herausgebers des Neuen Pitaval. 1840 veröffentlichte er eine Rezension in den Blättern für literarische Unterhaltung (Nrn. 81 ff., S. 323 ff.), in der er Grundsätzliches zum Verhältnis von Novellistik und Fallgeschichten erörtert. Er wird jedoch die Grenze zwischen psychologischer und [...]

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“Adolar, der Weiberverächter”

Novelle (in 2 Bdn.) von Emerentius Scävola. Berlin und Güstrow: Opitz 1833. Der Karlsruher Virtuelle Katalog hat nur zwei Nachweise (Göttingen und Schwerin), aber Willibald Alexis hat den Text in den Blättern für literarische Unterhaltung am 13.2.1834 programmatisch besprochen.1 Im Goedeke wird das Pseudonym des Autors aufgelöst: Julius August Leopold Friedrich von (der) Heyden (1786-1867), [...]

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Der Alexis der Woche

Text: Willibald Alexis 1832 in Cabanis. Musik: Carl Loewe 1837. Bild: Veit Harlan/Bruno Mondi 1942. Selbstverständlich ohne Kommentar.

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