Tag-Archiv: Der neue Pitaval

“Der Zauberer wußte alle seine Umgebungen sich dienstbar zu machen”

Wilhelm Häring: Wilster, genannt Baron von Essen. 1809 – 1813. In: Der neue Pitaval. Eine Sammlung der interessantesten Criminalgeschichten aller Länder aus älterer und neuerer Zeit. Hg. von J. E. Hitzig und W. H. Neunter Theil. Leipzig: Brockhaus 1846, S. 387-488. … die Krankheit der neuen Zeit wollte nicht mehr Wunder in Gemeinschaft mit den [...]

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Alexis & Schirach

Wie es scheint, brachte sich Willibald Alexis frühzeitig in Stellung für die Aufgabe eines federführenden Herausgebers des Neuen Pitaval. 1840 veröffentlichte er eine Rezension in den Blättern für literarische Unterhaltung (Nrn. 81 ff., S. 323 ff.), in der er Grundsätzliches zum Verhältnis von Novellistik und Fallgeschichten erörtert. Er wird jedoch die Grenze zwischen psychologischer und [...]

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Recht & Literatur: Forschung

das meint ja immer: Strafrecht und Literatur. Thomas Weitin: Zeugenschaft. Das Recht der Literatur. Paderborn und München: Fink, 2009. Verlagsanzeige: “Was wissen Zeugen? Die neue Studie Zeugenschaft – Das Recht der Literatur untersucht die gemeinsame Geschichte von juristischer und literarischer Wahrheitsfindung. /   Ohne das Wissen von Zeugen könnte kaum ein Gerichtsverfahren zu Ende geführt werden. [...]

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Polizeibild — einst und jetzt

Willibald Alexis im Neuen Pitaval, Bd. 6 (1844), S. 108. Das führten wir immer schon unter Ersatzvater. Jetzt kommt Frau Rückert und bestätigt: “Der ältere Beamte setzte sich väterlich zu ihm und sprach von den zwei Nikolais, dem guten und dem bösen, die jetzt in seiner Seele gegeneinander kämpften. Und der jüngere wusste, dass viele [...]

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Serienmord seriell (1842)

als Anreißer: Da steckt der Serienkillerdiskurs schon drin, der erst in den Jahren nach 1970 voll ausblühen wird: Steigerung der ‘Verbrecherlust’ mit jedem neuen Mord (eine Behauptung, die durch die erzählten Fälle kaum gedeckt wird), die ‘Verwandtschaft’ zwischen den Täterinnen, der die mediale Vermittlung abgesprochen wird … Und da ich eben (und womöglich wieder vergeblich) [...]

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Der neue Pitaval (1842-1890, 60 Bde.)

wird bei Google digitalisiert. Bislang habe ich die folgenden Bände gefunden: 1. Theil, 1842 1. Theil, 1842/2. Theil, 1842 (Zweitauflage von 1857); 4. Theil, 1843; 9. Theil/10. Theil, 1846; 11. Theil, 1847; 13. Theil (=N.F. 1), 1848; 15. Theil (= N. F. 3), 1850; 17. Theil/18. Theil  (= N. F. 5/6), 2. Aufl. 1860; 19. [...]

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Notizen zu Kühnapfel

Wie kommt ein Kriminalfall in den Neuen Pitaval (oder in eine andere Fallsammlung des 19. Jahrhunderts, beispielsweise Wilhelm Ludwig Demmes Das Buch der Verbrechen ) — und wie sieht er aus, der Fall, wenn er zur ‘Pitavalgeschichte’ geworden ist? Rudolph Kühnapfel verschaffte sich am Abend des 3. Januar 1841 Zugang zum Bischofspalais in Frauenburg/Ermland (s. [...]

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Hackman, Reay, Croft, Alexis (ein Werther-Hoax)

In: Der neue Pitaval, Vierundzwanzigster Theil. Neue Folge. Zwölfter Theil. Leipzig: Brockhaus 1856, S. 54-120. Erstveröffentlichung von Willibald Alexis (d. i. Wilhelm Häring): Ein englischer Werther. In: Penelope. Taschenbuch für das Jahr 1843 (32.Jg. = N.F. Jg. 3) Leipzig, S. 1-69. (Georg Jäger geht in seinem Werther-Kommentar auf diesen Text ein: Goethezeitportal: “Werthers Alptraum vom [...]

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Die “Reise zum Morde” (Pitavalgeschichte 1842)

(Bildquelle: Wikpedia-Artikel über Karl Ludwig Sand, a. a. O. auch eine ganz hilfreiche Liste mit zg. Veröffentlichungen.) Karl Ludwig Sand. 1820. In: Der neue Pitaval. Eine Sammlung der interessantesten Criminalgeschichten aller Länder aus älterer und neuerer Zeit. Hg. vom Criminaldirector Dr. J. E. Hitzig und Dr. W. Häring (W. Alexis). Erster Theil. Leipzig: Brockhaus 1842, [...]

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Pitavalgeschichten im 19. Jahrhundert. 1: Schiller und Feuerbach

“In dieser Ecke der Bibliothek pflegen zu stehen: der alte ‘Pitaval‘ (recht langweilig und würdig von Paul Ernst bearbeitet); der ‘Neue Pitaval‘ (Willibald Alexis, nie wieder erreicht); der ‘Moderne Pitaval‘ (eine außerordentlich gut dokumentierte Zusammenstellung, soviel ich mich erinnere, bei Mohr in Tübingen erschienen); die zwölf Bände von Friedländer: ‘Moderne Prozesse‘ (ganz schlecht, dumme und [...]

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