Tag-Archiv: Döblin

Lustmord (Forschung)

Arne Höcker: Epistemologie des Extremen. Lustmord in Kriminologie und Literatur um 1900. München: Wilhelm Fink 2012. Verlagsanzeige: “Zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist der Lustmörder eine kulturelle Ikone. Am rasanten Aufstieg dieser Figur sind Kriminologen, Psychiater und Literaten gleichermaßen beteiligt. In wissenschaftlichen und literarischen Fallgeschichten erzählen sie vom Lustmord als einer allgegenwärtigen Gefahr, in deren [...]

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“Criminalistic Fantasy”

“in Literatur und Film der Weimarer Republik”: Jörg Schönert bespricht Todd Herzog: Crime Stories. Criminalistic Fantasy and the Culture of Crisis in Weimar Germany. (Monographs in German History 22) New York, NY, Oxford, UK: Berghahn Books 2009. VIII, 169 S. In IASL online, Kriminalität und Medien. (101 and counting.) Näheres zum Buch von Herzog im [...]

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Dr. Alfred Döblins Kopfschütteln

Mehrfaches Kopfschütteln. Von Alfred Döblin (Berlin) Den Roman eines lebenden feinen Autors durchgeblättert: Wie überlebt, ganz unmöglich das Genre. Ein Warenkatalog, ein Preiskurant ist mir interessanter als das angebliche ‘Leben’ von zirka dreißig Menschen. Der Autor, ein subtiler Kopf, streut Finessen — Zucker –; aber er ist doch hilflos zum Gähnen. – Diese bemühten, gefeilten, [...]

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Ripperology (XV)

Döblins Resozialisierungspespektive: “[...] Ich will nur sagen, dies war eine Wendung im Leben Jacks des Bauchaufschlitzers” (Aus Alfred Döblin: Das Leben Jacks, des Bauchaufschlitzers, 1928)..

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Parapluie

Parapluie No. 25, neu: u. a. über Döblin, Hitchcock und mit einer Prozeßreportage von Heiner Frost.(?)

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Ripperology (XII)

“Serial Killers in einer Textsammlung zu vereinen erscheint auf den ersten Blick abgeschmackt und unmoralisch. Und doch wird über kaum etwas mit dieser spezifischen Mischung aus Abscheu und Faszination, Groteske und objektiver Sachlichkeit so gerne und so viel geschrieben. Dabei ist von Menschen die Rede, die sich scheinbar mühelos über die Gesetze von Recht und [...]

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Nu wird’s aber wirklich schrullig

“Im Prinzip, und darauf war keine bisherige Gesellschaft so angewiesen, wie es die heutige Informationsgesellschaft ist, im Prinzip ist die rechtliche Differenz zwischen den beiden Herangehensweisen einfach genug. Das Urheberrecht schützt nicht empirische Tatsachen, und es schützt auch nicht die neutrale Beschreibung solcher Tatsachen. Für Kriminalfälle bedeutet dies, kein Polizeibericht, keine Dokumentation kann beanspruchen, geistiges [...]

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Humor?

Aus Alfred Döblin: Die beiden Freundinnen und ihr Giftmord. Berlin: Die Schmiede 1924. “Momente zynischer Entspannung” (ebd.) — den Herren dpr und Menke gewidmet. (Dazu paßt nun ausgesprochen das Virginia-Woolf-Zitat, mit dem Rüdiger Dingemann (Grüße!) seinen heutigen Medienticker eröffnet: “Frauen waren jahrhundertelang ein Vergrößerungsspiegel, der es den Männern ermöglichte, sich selbst in doppelter Lebensgröße zu [...]

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Literatur und Schwurgericht (A. Döblin)

“Der erste Staatsanwalt bat nun die Geschworenen auf ihren Bänken, bei der Link die Schuldfrage auf Mord, bei der Bende die auf versuchten Mord und Beihilfe zum Mord zu bejahen. Aus der langen Dauer der Tötung wie aus dem Briefwechsel gehe klar hervor, daß die Link mit voller Überlegung gehandelt habe. Gegen die Annahme mildernder [...]

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Wo der Hammer hängt

das weiß er jetzt, der Trittbrettfahrer (s. hier und passim) — und pünktlich zum Faschingswochenende widmet ihm der Münchner Teil unserer Lieblingszeitung zwei vierspaltige Artikel auf der ersten Seite (der eine von Herrn Alexander Krug, der andere von Herrn Michael Tibudd: Ehre, wem Ehre gebührt; zitiert wird aus der Print-Ausgabe): “Wegen der Androhung eines Amoklaufs [...]

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