Tag-Archiv: Genregeschichte

“auf der Folie des Familienromans”

Walter Delabar bespricht Leonard Cassuto: Hard-Boiled Sentimentality. The Secret History of American Crime Stories. New York, NY: Columbia University Press 2008. IASLonline, ‘Kriminalität und Medien‘.

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Law and Literature (Vormärz)

Forum Vormärz Forschung. Jahrbuch 2009, 15. Jahrgang: Literatur und Recht im Vormärz. Herausgegeben von Claude D. Conter. Bielefeld: Aisthesis 2010. Verlagsanzeige: “Schwerpunktthema des Jahrbuches 2009 des Forum Vormärz Forschung ist das Verhältnis von Literatur und Recht im Vormärz, ein seit den Anfängen der Vormärzforschung zentraler und kontinuierlich bearbeiteter Problemaufriss mit hoher Relevanz für das Verständnis [...]

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Rezension: Geschichte des Kriminalromans

Eva Erdmann bespricht Maurizio Ascari: A Counter-History of Crime Fiction. Supernatural, Gothic, Sensational. (Crime Files) Houndmills, Basingstoke, Hampshire: Palgrave Macmillan 2007. IASL online, ‘Kriminalität und Medien‘.

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Müllneriana: Kaliber-Thesen

Poes erster Dupin-Erählung (1841) kommt im Konstrukt der transnationalen Genregeschichte die Funktion der Gründungsmythe zu: Indem sie die Rolle des Täters mit dem Orang Utan besetzt, distanziert sie sich von den zeitgenössischen Verständigungsformaten, in denen die Verbrecherfigur das erzählerische Zentrum besetzt. Der Verbrecher wird bei Poe nur noch durch die Zeugenaussagen vermittelt, die sich allesamt [...]

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Müllneriana: Der Fall Pflocksch, 1809, 1826

Julius Eduard Hitzig war bekanntlich freigiebig mit Komplimenten. Das hat ihm — völlig zu Unrecht — den Ruf einer Betriebsnudel im Literatursystem der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts eingebracht und den Vorwurf, daß er stets nur den eigenen Vorteil im Blick habe.1 Hitzig also spricht davon, daß er das fünfte Heft seiner Zeitschrift für die [...]

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Alfred Lichtenstein (Genregeschichte)

“Meine subjektive Ansicht freilich ist die, dass Kriminalromane weit mehr gelesen werden als man zugeben möchte, solange es für ‘gebildet’ gilt, zwischen Butter und Käse über das Herrenmenschentum des armen toten Nietzsche zu debattieren, und zwischen zwei Tänzen über Verse von Stephan Mallarmé oder Dante Gabriel Rossetti zu reden – solange sage ich, ist dies [...]

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Der Feind im eigenen Haus

Ricarda Huch: Der letzte Sommer. Eine Erzählung in Briefen (19101). Die Bombe ist in die Schreibmaschine eingebaut und soll in dem Moment explodieren, in dem der Schreiber die J-Taste drückt und den ersten Buchstaben seines Vornamens auf’s Papier setzt.2 Das ‘J’ ist der letzte Buchstabe in Huchs Text, und es scheint nun nicht mehr den [...]

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Neuerscheinungen: Krimiforschung

Elizabeth Carolyn Miller: The New Woman Criminal in British Culture at the Fin de Siècle. University of Michigan Press 2008. Verlagsankündigung: “Framed uses fin de siècle British crime narrative to pose a highly interesting question: why do female criminal characters tend to be alluring and appealing while fictional male criminals of the era are unsympathetic [...]

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