Tag-Archiv: Lustmord

Lustmord (Forschung)

Arne Höcker: Epistemologie des Extremen. Lustmord in Kriminologie und Literatur um 1900. München: Wilhelm Fink 2012. Verlagsanzeige: “Zu Beginn des 20. Jahrhunderts ist der Lustmörder eine kulturelle Ikone. Am rasanten Aufstieg dieser Figur sind Kriminologen, Psychiater und Literaten gleichermaßen beteiligt. In wissenschaftlichen und literarischen Fallgeschichten erzählen sie vom Lustmord als einer allgegenwärtigen Gefahr, in deren [...]

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Angesagt: Lustmordforschung

“Der Mord als schöne Kunst betrachtet – ein Buch über die narrative Funktion eines letztlich nicht fassbaren Phantasmas”: Irina Gradinari:  Genre, Gender und Lustmord. Mörderische Geschlechterfantasien in der deutschsprachigen Gegenwartsprosa. Erscheint im Februar 2011 bei Aisthesis in Bielefeld. Die Verlagsanzeige gibt es schon: Obwohl er in Kriminalpsychiatrie und Kriminologie als analytische Kategorie längst diskreditiert ist, [...]

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“Serial Killers and the Cultures that Create Them”

Todd Herzog bespricht Susanne Komfort-Hein / Susanne Scholz (Hg.): Lustmord. Medialisierungen eines kulturellen Phantasmas um 1900. (Reihe Kulturwissenschaftliche Gender Studies 13) Königstein/Ts.: Ulrike Helmer 2007. IASL online, ‘Kriminalität und Medien‘. Und weil’s so lang gedauert hat, nochmals den Link zum Band.

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Ripperology (XI)

“But I enjoy the easier, lighter feeling of being out of England. I suppose if one lived in one of these countries one would take its problems to one’s self also, & be oppressed & darkened by them – even as I am, more or less, by those which hang over me in London. But [...]

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Fallgeschichten …

will ja keiner, kennt ja keiner, is allenfalls ‘Kolportage ohne Stil‘ und eh ‘gemeinfreie‘ Doku, die man nicht plagiieren kann. Also ein paar Lektüreempfehlungen: Eckhardt Meyer-Krentler hat schon vor Jahren beeindruckende Textkorpora (und zwar sowohl aus dem Bereich der Literatur- als auch aus dem der Rechtsgeschichte) im Hinblick auf ihre Literarisierungsstrategien untersucht: ‘Geschichtserzählungen.’ Zur Poetik [...]

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Ripperology (VII)

Es überrascht, zu welch billigen Preisen die kompakte und äußerst lesenswerte Studie von Kathrin Hoffmann-Curtius im Antiquariat verscherbelt wird: George Grosz ‘John, der Frauenmörder’. Hg. von Uwe M. Schneede anläßlich der Ausstellung [...] in der Hamburger Kunsthalle [...]. Hamburg: Hatje 1993. Frau Hoffmann-Curtius hat eine ganze Reihe von Arbeiten über die Lustmord-Darstellungen in der Bildenden [...]

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Ripperology (III)

“Ich könnte mit meinen Talenten (als ich im Zoologischen Garten vor dem Löwen stand, hab ich das gespürt) ein enormer Kerl sein und was Richtiges leisten. Aber ich finde für meine Ideen keine Interessenten. Leckt mich alle in den Popo! Berühmt, ihr Arschlöcher, werde ich auch so!” Aus Peter Paul Althaus: Jack der Aufschlitzer. (1924) [...]

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Genre, Grenzen, Wandel

Davon handelt der Vortrag, den Steffen Martus im Rahmen der Kieler Ringvorlesung “Klassiker des 21. Jahrhunderts” zu Susanne Fröhlichs “Moppel-Ich” gehalten hat. Das hat mit Kriminalliteratur insofern zu tun, als im Zentrum des Vortrags die Unterscheidung von Fiktionalität und Faktizität steht. Mit dem Verschwinden dieser Unterscheidung, mit der Unwilligkeit oder Unfähigkeit, sie im Literaturbetrieb noch [...]

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Lustmord: Neuerscheinung

Susanne Scholz/Susanne Komfort-Hein (Hg.): LustMord – Medialisierungen eines kulturellen Phänomens um 1900 Königstein: Helmer 2007. (–> Verlagsanzeige.) (Gratulation an Stefan Höltgen, ich werd’ gleich auf Rezensentensuche gehen.)

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Lustmord

Otto Dix: Lustmord (1922), Radierung, Darstellung: 27,5 x 34,6 cm. (Von der Website der Otto-Dix-Stiftung.) Walter Delabar bespricht Martin Büsser: Lustmord – Mordlust. Sexualverbrechen als ästhetisches Sujet im 20. Jahrhundert. Ventil Verlag, Mainz 2000. Bei Literaturkritik.de. Besser spät als nie.

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