Tag-Archiv: Plagiat

Literatur & Recht, Zensur & Plagiat (Forschung)

Claude D. Conter, Hg.: Justitiabilität und Rechtmäßigkeit. Verrechtlichungsprozesse von Literatur und Film in der Moderne. (Amsterdamer Beitrage zur Neueren Germanistik, Bd. 73) Amsterdam und New York: Rodopi 2010. Verlagsanzeige (+Inhaltsverzeichnis): “Das Recht ist eine wesentliche Entstehungsbedingung moderner Literatur. Unter diesem Gesichtspunkt ist Literatur als justitiabel, als Gegenstand der Gerichte und des Rechts zu begreifen. Die [...]

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Vor Gericht und auf hoher See

“Berufung gegen ‘Tannöd’-Urteil scheitert” (Börsenblatt).

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“Take your money and run” … oder: Tannöd vor Gericht

Das Gericht schlug einen Vergleich zwischen den Parteien vor: 15 000 Euro für Peter Leuschner. Doch der Vergleich scheiterte. Schenkel will nicht zahlen, Leuschner sind 15 000 Euro zu wenig. Nun urteilt das Gericht am 12. November (Münchner Merkur, 2.10.09, s. auch Augsburger Allgemeine). Das Plagiatsverfahren um Schenkels Tannöd ist in der zweiten Runde, das [...]

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Plagiatorik

Morgen: Daumen halten für Peter Leuschner (OLG München, via Börsenblatt).

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Ticker

Jessica Winter über Gaddis und Bernhard (und Plagiat). Bei Slate.

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Ticker

Die Ästhetik hat gesiegt, die Weltliteratur ist gerettet. Und jetzt auch amtlich beim LG München I.

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Die Gesetze des True Crime (Kalteis)

Kalteis gesteht im letzten Kapitel,1 in dem das fiktive Protokoll seiner Vernehmung durch den Staatsanwalt abgeschlossen wird. Das Geständnis wird durch den Vernehmenden ‘getriggert’: Er konfrontiert Kalteis zunächst mit Photographien, die Kathie zeigen, dann mit Zeitungsausschnitten, die vom Mord berichten, schließlich mit der mumifizierten Vulva, die Kalteis dem Opfer herausgeschnitten hatte. Das Opfer und die [...]

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“Coram Judice …”

“Falls die juristische Entscheidung zuungunsten von Andrea Maria Schenkel ausfiele, wäre dies, ästhetisch betrachtet, der Sieg der Kolportage über die Literatur, der Stillosigkeit über den Stil, des Provinzialismus über die Aufklärung” (Tobias Gohlis). Nun gut, ab heute wird vor einer Zivilkammer am LG München I verhandelt (nach dpa in der Münchner tz — und allüberall). [...]

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Zur Fiktionalität des Verbrechens

Verbrechen entsteht als Ergebnis semiotischer Prozesse, mit denen einer ‘Tat’ die Bedeutungen zugeschrieben werden, die sie zum ‘sozialen Ereignis’ machen. Wirksam werden diese Bedeutungszuschreibungen erst in der medialen Repräsentation, und zwar grundsätzlich als narrative Re-Konstruktionen und Re-Enactments. Diese sind nicht allein juristisch determiniert, sondern z. B. auch medizinisch, ökonomisch, moralisch, religiös usw. Den diskursiven Interferenzen [...]

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Kriminalroman

Paul Englisch: Art. “Kriminalroman”, in: Handwörterbuch der Kriminologie und der anderen strafrechtlichen Hilfswissenschaften [...] hg. von Alexander Elster und Heinricht Lingemann. Zweiter Band: Kriminalroman – Zwangs- und Fürsorgeerziehung, S. 1-10 (Berlin und Leipzig 1936). Als pdf-Datei. Paul Englisch, 1887-1934, Dr. jur., Kaufmann, Syndikus, Schriftsteller. Publikationen im Katalog der Berliner StaBi:

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