Tag-Archiv: Temme

Storm & Temme

– Mich haben jetzt Bleichsucht — da ich nicht die mildeste Form von Eisen vertragen kann, so soll nun endlich doch die Hexe dran — hoffentlich ein altes gutes Volksmittel (Rothwein mit einer auf der Apotheke vorhandenen Wurzel) — aus Verdauungsschwäche entstehende und mich Nachts u. Tags folternde Gase, Herzklopfen, Athemnoth, daß ich aus dem [...]

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Rudolphs Temme bei Pendragon

Ich kann immer wieder akademische Lobgesänge auf die Criminalbibliothek hören, deshalb mache ich auch auf die gedruckten Ableger aufmerksam: Wer war der Mörder enthält vier Kriminalerzählungen von J. D. H. Temme — herausgegeben und kommentiert von Dieter Paul Rudolph und bei Pendragon erschienen. (Bitte nicht mit der Ausgabe von 1905 bei Steinitz verwechseln!) Chapeau!

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Temme: Biographie des Juristen (Forschung)

Karoline Peters: J.D.H. Temme und das Preussische Strafverfahren in der Mitte Des 19. Jahrhunderts. (Juristische Zeitgeschichte. Abt. 4, Leben und Werk — Biographien und Werkanalysen 14) Berlin: De Gruyter 2010. Aus der Verlagsanzeige: “Die Lebensgeschichte des Juristen und Revolutionärs Jodocus Donatus Hubertus Temme ist ein leuchtendes Beispiel für ein aufrechtes Juristenleben im 19. Jahrhundert. Dennoch [...]

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“Der schwarzweiße Storch”

oder: Wie Temmes Kriminaldirektor dem Assessor Häring zum Avancement verhalf. 1832 – Temmes Ich-Erzähler ist als Kriminaldirektor an der seinerzeit preußisch-russischen Grenze, also im geteilten Polen, mit einem hohen russischen Beamten verabredet. Gewohnt lakonisch stilisiert er sich als Beobachter in einem fremden Raum, in dem sich die Menschen auf undurchschaubare Weise darstellen, so daß zunächst [...]

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Napfkuchen

“Vollständig abrufbar bleiben nur Bücher, bei denen der Urheberrechtsschutz abgelaufen ist” – schreibt Herr Steinitz in der SZ. Und ich mache den Selbstversuch: J. D. H. Temme ist 1881 gestorben, seine Erinnerungen wurden 1883 von Stefan Born (1824-1898) herausgegeben. Die Suche bei Google fördert den Text zwar zutage, er ist aber unzugänglich, trotz des Hinweises, [...]

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Temme online

Ein früher Zeuge für die “Criminalbibliothek 1850-1933“, den der Hg. seinen Lesern nicht vorenthalten sollte: Max Gust: J. D. H. Temme. Ein münsterländer Schriftsteller und Politiker des 19. Jahrhunderts. Diss. Münster (1914). Man kann den vollständigen Text bei Archive.org einsehen. (Das mit der ‘Natur der Sache’ ist schön gesehen.) Drei Leihbibliotheksromane aus den fünziger Jahren [...]

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Search results for Hochstapler

Hochstapler: Jetzt auch in der NZZ — “Elite unter den Verbrechern”. Oops.

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Hat Temme Poe gelesen?

Vermutlich, denn spätestens ab 1853 war die Dupin-Trilogie auf dem deutschen Markt erhältlich: Edgar Allan Poe: Die Morde in der Rue Morgue. Marie Roget. Der entwendete Brief. In: E. A. P.: Ausgewählte Werke. Aus dem Englischen von William E. Drugulin, Bd. 1. Leipzig: Kollmann 1853. Aber im Literaturkapitel seiner “Erinnerungen” kann man nichts davon lesen [...]

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Nu wird’s aber wirklich schrullig

“Im Prinzip, und darauf war keine bisherige Gesellschaft so angewiesen, wie es die heutige Informationsgesellschaft ist, im Prinzip ist die rechtliche Differenz zwischen den beiden Herangehensweisen einfach genug. Das Urheberrecht schützt nicht empirische Tatsachen, und es schützt auch nicht die neutrale Beschreibung solcher Tatsachen. Für Kriminalfälle bedeutet dies, kein Polizeibericht, keine Dokumentation kann beanspruchen, geistiges [...]

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Grenzerfahrungen um 1840 (Temme)

J. D. H. Temme: “Volkesstimme”. In der Gartenlaube, 1859, Nrn. 27-30. Eine gottverlassene Gegend im (deutschen) Osten: Die staatlichen Zugehörigkeiten sind so undeutlich wie die zu den Nationalitäten/Volksgruppen/Ethnien. Auch Mehrsprachigkeit trägt dazu bei, daß man die Menschen nicht sofort ein- und zuordnen kann. Das Land ist dünn besiedelt, karge Heidelandschaft wechselt mit Bauernland ab. Die [...]

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