Tag-Archiv: Wörtche

Kleist & Schirach

Es ist schon komisch, daß Kleist über die Neue Frankfurter Schule bei Ferdinand von Schirach anlangt: Kleist lehrt uns, über ein Recht zu lachen, das immer dann versagt, wenn seine zivilisierenden Funktionen am dringendsten gebraucht würden. Schirach dagegen verbindet den marxschen Kick mit der Nachdenklichkeit, die uns in die Lage versetzt, die Arbeit der Rechtsstaatsprofis [...]

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Wörtche über Schirach

d’accord.

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Krimi & Reli

“Unerlöste Fälle: Religion und zeitgenössische Kriminalliteratur” Tagung am 30./31. Oktober 2009 im Literaturhaus Basel, organisiert von der Theologischen Fakultät der Universität Basel. Gleich am ersten Nachmittag treten Vogt und Wörtche, Schaub und Ani auf, und so hochkarätig geht’s dann auch weiter. (Und ich müßte mich jetzt eigentlich in den Dings beißen, weil ich die Einladung [...]

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Der Marshal hält die Abschiedsrede

Ganz unverkennbar orientiert sich Das Abschiedsgeschenk (1998, R.: Dietrich Hauck, B.: Herbert Reinecker) am Paradigma von High Noon (1952, R.: Fred Zinnemann, B.: Carl Foreman, LV.: John W. Cunningham) — doch anders als Marshal Will Kane konfrontiert Stefan Derrick die potenziellen Helfer mit den Ursachen für ihre Verweigerungen. Exemplarisch ist Derricks Gespräch mit Vera Kaschonnick, [...]

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Ausnahmsweise: Grimmi

Da der Alligator noch kränkelt und die Herren Dr . Kochanowski und Menke so erwartungs- wie pawlowgemäß die Vergabe des Ripper-Awards melden, sei hier ausnahmsweise darauf hingewiesen, daß Herr Dr. Wörtche bei Deutschlandradio Kultur Christine Lehmanns “Nachtkrater” (Ariadne Krimi, Hamburg 2008) sowohl beprinted als auch bespricht (die Fassungen sind unterschiedlich, doch gleichermaßen bemerkenswert). Und weil [...]

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Desinteresse / Ausschreibung

Ich suche jemanden, der Wörtches Das Mörderische neben dem Leben für IASL online / Kriminalität und Medien bespricht. Meine diesbezüglichen Anfragen in der weiten Welt der Kriminalliteraturwissenschaften sind auf Desinteresse gestoßen. Aber vielleicht gibt’s hier Mitleser … (Dazu paßt im übrigen, daß das Buch auch im ganzen BVB nicht nachweisbar ist — aber wozu gibt’s [...]

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Dissonanzen / Splitter

“Das zwischenmenschliche Klima der Stadt ist gereizter geworden. Die Grenzen zwischen ‘normaler’ Großstadt-Rotzigkeit, Beleidigungen und handfester Aggression verschwimmen. Das erfahren Polizisten, Feuerwehrleute und Busfahrer zur Zeit besonders” (Frau Biermann via Wtd). “Zug- und Gruppenführer sollen zugelassen bzw. angeregt haben, dass sich ihre Mitarbeiter dienstlich nicht zugelassene Ausrüstungsgegenstände privat beschafft und im Dienst verwendet haben. Dies [...]

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Ripper Award

Bis zum 8. November darf das Publikum noch wählen zwischen John Harvey, Val McDermid, Henning Mankell, Håkan Nesser und Maj Sjöwall. Schließlich gilt der Krimi als Instrument zur “Vivisektion” einer Gesellschaft (Gohlis, Wörtche) oder, mit Schiller zu sprechen, zur “Leichenöffnung” ihrer Laster. William Hogarth: “The Reward of Cruelty” (Quelle: Tate Britain, Hogarth-Ausstellung 7.2.-29.4.2007).

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